Die besondere Göttin

Die Citroen DS, die Deesse, Göttin, ist inzwischen ein gesuchter Klassiker. Uns erzählte mal ein Senior, wie er im Urlaub 1955 seine erste DS in Marseille gesehen hatte: „Wie ein Ufo kam uns das damals vor!“ Bekannt sind auch die exklusiven Cabriolets.  Henri Chapron  (1886-1978) war ein berühmter Karosseriebauer, der in der Vorkriegszeit bereits für Aufsehen gesorgt hatte. Seine DS-Cabriolets waren so gelungen, dass sie von Citroen autorisiert wurden und als Werks-Cabriolets in den Vertrieb kamen. Zuerst wurden fertige Fahrzeuge von Chapron umgebaut, später wurden Teilkarosserien verwendet. Weniger bekannt sind die Hardtop-Coupés, die von 1960 bis 1968 in wenigen Exemplaren entstanden. Dieses Modell „Le Dandy“ dürfte die exklusivste DS überhaupt sein. weiterlesen »

Die Linie, die um die Welt ging

Mit dem Corvair schuf Chevrolet 1959 eine direkte Antwort auf die immer erfolgreicheren Importwagen in den Vereinigten Staaten, allen voran der VW Käfer. Was die Amerikaner unter einem Kleinwagen verstanden, orientierte sich tatsächlich ein wenig an dem Krabbler aus Wolfsburg. Das klassische amerikanische Automobil verfügte über einen wassergekühlten Frontmotor mit sechs oder acht Zylindern. Der Corvair besaß einen luftgekühlten Sechszylinder-Boxer im Heck. Das Foto dieses schönen Klassikers schickte uns Rens Jan N. Für die Datenbank in unserer www.oldtimer-youngtimer-app.com, herzlichen Dank dafür. weiterlesen »

Wenn Elvis lebt, dann sitzt er hier im Diner

Am Wochenende haben wir für Euch und für Sie das Cadillac-Museum in Hachenburg/Westerwald besucht.  Diese private Sammlung kann sich ganz bestimmt sehen lassen. Etwa 40 Modelle von Mitte der 50er Jahre bis in die frühen 70er sind in drei Werkstatthallen zu besichtigen, am Eingang findet man ein Café mit der imposanten Theke aus Heck und Seite eines 59er Convertibles. Für uns kostete der Eintritt 5 Euro, aber am Ende der Besichtigung bekamen wir im Diner noch einen netten Kaffee geschenkt. Im hinteren Bereich trafen sich an diesem Nachmittag noch einige Jukebox-Freaks, der Rock´n Roll aus den alten Maschinen passte ganz wunderbar zum Umfeld. Wer jetzt eine Hochglanz-Show erwartet, der ist hier nicht ganz richtig. An verschiedenen Fahrzeugen in der Ausstellung wird geschraubt, dann liegt auch schon einmal ein zerlegter Big-Block auf der Palette im Wege, aber das hat auch seinen ganz besonderen Charme. Nett auch der Besitzer, der bereitwillig Auskunft erteilt und sogar für den Kollegen ein  69er  Eldorado Coupé mit 7,7 Liter-V8 startet, weil der diese Maschine noch nie gehört hat. weiterlesen »

Schnabeltier oder Goldfasan? Eine Sahara-Ente im Angebot!

Zwei Tankstutzen, zwei Zündanlagen und das ganze auf der Techno Classica in Essen für gemunkelte 107.000 Euro. Wenn man sich die Augen zuhält und über diese Fakten einzeln nachdenkt, dann gibt es nicht allzu viele Antworten: Mann, ist der Jaguar XJ 6 überteuert oder Mann, ist der Porsche 356 Carrera billig… Aber die Tankstutzen liegen nicht mondän unter opulenten Chromdeckeln links und rechts hinter der C-Säule, sondern blechern mitten in Fahrer- und Beifahrertür, und die Doppelzündung ist eigentlich zweimal einfach, und das einmal vorn und einmal hinten. weiterlesen »

Was beim Scirocco im Rahmen blieb: Aus der Abteilung Nutzloses Wissen

Der VW Scirocco hat eine besondere Geschichte. Giorgio Giugiaro war beauftragt worden, den Golf 1 für VW zu zeichnen. Während der Entwicklung kam der bekannte Designer auf die Idee, der Limousine ein Sportcoupé zur Seite zu stellen. Der Vorstand von VW hingegen lehnte eine Beteiligung aus wirtschaftlichen Gründen ab, weshalb Karmann in Osnabrück als Karosseriebauer die gesamte Last zu tragen hatte. Die Entscheidung war richtig, und Scirocco 1 und 2 wurden auch ausschließlich bei Karmann gebaut, was hinlänglich bekannt ist. Übrigens entwickelte Giugiaro zeitgleich den Alfasud Sprint, und die Verwandtschaft sieht man den beiden Keilen auch an. weiterlesen »

Das Wrack des Leopardenfell-Diktators im Essener Hinterhof

Eine der ganz großen Raritäten wurde am Freitagabend bei Nacht und Nebel auf der Techno Classica in Essen im Hinterhof abgeladen. Man hat sich ja längst an die Flut von Pretiosen gewöhnt, aber dieses Modell ist schon von einem ganz besonderen Kaliber. „Der ist aus dem Tschad“, raunt uns jemand zu, und schon wird die Geschichte richtig interessant… weiterlesen »

Der ganze Laden kocht über – Ein Blick auf die Techno Classica in Essen

Hallo liebe Freunde der O-Y-app.com,

wir sind ja nun bereits den zweiten Tag auf der Techno Classica in Essen. Heute, Donnerstag, platzte der Laden bereits derart aus allen Nähten, dass sogar die Ausweichparkplätze in fünf KM Entfernung voll belegt waren. Daher können wir nur für das Wochenende empfehlen: Auswärts parken und dann mit der Straßenbahn zur Messe, die hält direkt vor dem Eingang West. weiterlesen »

Der erste Heißsporn. The first hothead

1965 wurde mit dem Prinz 1000 TT (Typ 67b) der erste NSU gebaut, der auf dem Rundkurs für Furore sorgte. Bis 1967 gab es das Modell mit 55 PS, erst dann wurde der TT (Typ 67c) mit 65 PS angeboten, der nicht mehr „Prinz“ genannt wurde und bis heute mit seinem Bruder, dem TTS, als Inbegriff des Kurvenräubers der 60er Jahre gilt. Man erkennt den Prinz 1000 TT an den Doppelscheinwerfern und dem schwarzen Streifen dazwischen, jedoch mit dem alten NSU-Prinz-Wappen.
In 1965 with the Prinz 1000 TT (type 67b) the first NSU was built, which provided on the round course for sensation. Until 1967 the model with 55 hp was sold. The TT (type 67c) was later offered with 65 hp, which was no longer called „Prince“ and still goes with his brother, the TTS, as the epitome of the curve robber in the late 60s . You´ll recognize the Prinz 1000 TT to the dual headlights and the black strip in between, but with the old NSU Prinz-crest. weiterlesen »

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