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Das Oldtimer-Youngtimer-Magazin der O-Y-App.com http://www.oldtimerapp.com Tue, 06 Dec 2016 21:20:45 +0000 de-DE hourly 1 Die Messe in Nürnberg lockt in die große alte deutsche Zweiradstadt http://www.oldtimerapp.com/?p=1582 http://www.oldtimerapp.com/?p=1582#respond Tue, 06 Dec 2016 21:20:45 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1582 Mit der RETRO CLASSICS® BAVARIA endet die Oldtimer- Saison 2016. Zum ersten Mal präsentieren internationale Aussteller die ganze Welt automobiler Klassiker in Nürnberg.

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Erleben Sie vom 9. bis 12. Dezember in vier modernen Messehallen faszinierende Präsentationen der schönsten Automobilklassiker, eine umfangreiche Fahrzeugverkaufsbörse, zahlreiche Präsentationen von Clubs- und Vereinen, Shows, Experten und eine interessante Szene an Klassiker-begeisterten Personen.

Es erwarten Sie Hersteller und Händler, Restauration und Handwerk, die Internationale Sammlerszene, Ersatzteile und Accessoires, Fahrzeugverkaufsbörse, Motorsportpräsentationen, Oldtimer-Veranstaltungen und -Hotels, Zweiradpräsentationen und außergewöhnliche Sonderschauen.

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In Nürnberg wird es eine Horch – Sonderschau geben.

Die RETRO CLASSICS® BAVARIA widmet sich mit einer Sonderschau den bei Horch hergestellten Automobilen. Horch genoss hohes gesellschaftliches Prestige und hatte in den 1930er Jahren im Luxussegment einen Marktanteil von über fünfzig Prozent, womit man die Spitzenposition unter den Wettbewerbern in Deutschland besetzte. Man wollte das beste Automobil von allen bauen und dies in Rennen unter Beweis stellen. Mit Erfolg. So sind die Karossen wie auch in der Rennabteilung von Horch entwickelten und gefertigten Auto-Union-Rennwagen bis auf den heutigen Tag weltbekannte Spitzenprodukte der Automobil- und Renngeschichte.

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Interessant für alle Restaurierer, die perfekte Metalloberflächen im originalen Aussehen bevorzugen: Ambassador ist auf der Messe vertreten.

Unter dem Motto „Zeitgeschichte der Nürnberger Fahrzeug- und Zweiradindustrie“ werden die seltensten Exponate aus der Sammlung auf der Messe zu sehen sein. Das ‚Museum Industriekultur‘ befindet sich in einer ehemaligen Schraubenfabrik aus den 1920er Jahren. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Industrialisierung in Nürnberg vom 19. Jahrhundert bis zum Strukturwandel in der Gegenwart. Über viele Jahrzehnte hinweg war Nürnberg neben Bielefeld eines der beiden Zentren der deutschen Zweiradindustrie.

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Das Museum für Technikgeschichte in Nürnberg präsentiert sich ebenfalls auf der 1. Retro Classics Bavaria.

Die Nürnberger Motorradindustrie wurde zu einem Begriff für Innovation, Qualität und motorsportlichen Erfolg. Zündapp, Hercules, Ardie, Victoria oder Maurer sind nur einige der rund fünfzig Marken und Manufakturen, die seit den 1920er Jahren in Nürnberg angesiedelt waren. Freuen Sie sich mit uns auf ein Stück Nürnberger Zeitgeschichte auf der RETRO CLASSICS® BAVARIA – ein Thema, das kaum besser zur Stadt und seiner Geschichte passt.

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Bristol – The Gentleman´s Express http://www.oldtimerapp.com/?p=1574 http://www.oldtimerapp.com/?p=1574#respond Fri, 11 Nov 2016 23:19:19 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1574 Eine besondere Form des typisch britischen Understatements boten die handgefertigten Automobile von Bristol aus Filton im englischen Südwesten: Ebenso teuer wie exklusiv, fallen sie, wenn man überhaupt mal ein Exemplar zu sehen bekommt, gar nicht auf, obwohl gerade diese Unauffällig doch irgendwie schon wieder auffällig ist.

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Früher Bristol 400 von 1949 mit Sonderkarosserie von Pinin Farina.

Die Geschichte von Bristol beginnt 1910 mit Sir George White, der bald sehr erfolgreich Flugzeuge bauen wird. Diese Entwicklung führt bis zu den zweimotorigen Jägern und Bombern „Bristol Blenheim“ und Bristol Beaufighter“, die bis 1945 in relativ großen Stückzahlen entstehen. Allerdings endet der Bedarf mit dem Zweiten Weltkrieg – Bristol benötigt ein neues Betätigungsfeld und versucht sich in der Konstruktion von Automobilen.  Und hier nun beginnt eine bis heute nicht ganz geklärte Geschichte, die eng mit BMW verwoben ist.

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Bristol entschied sich 1946, nachdem man eigene Prototypen hergestellt hatte, für die Übernahme des kleinen und feinen Sportwagenherstellers Frazer-Nash, benannt nach dessen Gründer Archie Goodman Frazer Nash, der die Firma 1924 gegründet hatte. Bereits 1926 übernahmen die Brüder H.J. Und W.H. Aldington das Unternehmen. Ab 1934 wurde man Generalimporteur für BMW in Großbritannien. H.J. Aldington hatte obendrein die Nutzungsrechte zu einigen BMW-Baumustern erworben und die Frazer-Nash-BMW wurden mit dem Motor nach Vorlage des legendären BMW 328 sehr erfolgreich im Rennsport. Dann kam der Krieg. H.J. Aldington kam im Frühsommer 1945 als Colonel der Britischen Armee ins soeben besetzte Deutschland und schaffte weitere BMW-Pläne als Reparationsleistung nach England. Außerdem kaufte er einen der originalen BMW-Stromlinien-Rennwagen für die Mille-Miglia von 1940, die kriegsbedingt freilich nicht mehr zum Einsatz gekommen waren.

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Bristol 401. Die Verwandtschaft zu BMW ist unverkennbar.

So erzählt es die eine Geschichte, und spricht von Diebstahl geistigen Eigentums und Patentverletzungen. Das BMW-Knowhow kam also über Frazer-Nash bei Bristol zum Tragen, und der erste Bristol, Typ 400, trug nicht nur die BMW-Niere als Kühlergrill, sondern hatte den 328-Sechszylinder unter der Haube.

Colonel Aldington hatte jedoch 1934 bereits Franz Josef Popp, den BMW-Generaldirektor, persönlich kennen gelernt. Auch hatte der englische Rennfahrer Richard „Dick“ Seaman, der erfolgreich auf Frazer-Nash unterwegs gewesen war, 1938 Erica, die Tochter Popps, geheiratet. Das könnten also beste Beziehungen zwischen Engländern und Deutschen in denkbar schwierigen Zeiten gewesen sein… Colonel Aldington nahm dann auch noch den genialen Konstrukteur Fritz Fiedler mit nach Bristol und schon nahm die Sache fahrt auf. Vielleicht war nämlich alles abgesprochen, um durch harte Zeiten ohne dumme Fragen zu kommen. Die Bristol hießen 400, 401, 402, 403 und so weiter. Vor dem Krieg führte BMW die 300er Reihe, z.B. 327, 328, 335. Nach dem Krieg ging es dann mit der 500er-Serie weiter, 501, 502, 503, 507. Wie ein freiwilliger Verzicht auf die 400 in Hinsicht auf Bristol in England! Und auch die Niere, ureigenstes BMW-Design-Monument, untersagte man zwar den ehemaligen Kollegen in Eisenach/DDR, die aus dem BMW einen EMW ohne Niere machen mussten; bei Bristol hingegen blieb die Niere bis 1955, zum Ende des Modells 403, im Programm.

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Bristol 411 der Serie 3 von 1971. Der V8 mit 6,3 Litern leistet 263 PS – The Gentleman´s Express eben…

Die sehr exklusiven Fahrzeuge bekamen in den 60ern schließlich V8-Motoren von Chrysler, blieben aber äußerlich „understated“, wie es die Manufaktur betonte. Immer weniger Bristol entstanden, bis 2011 die Insolvenz nicht mehr abzuwenden war. Die Frazer-Nash-Gruppe hat Bristol schließlich übernommen, womit sich ein alter Kreis wieder schließt. Die Zukunft soll exklusive Fahrzeuge mit E-Antrieb oder auch Hybridtechnik sehen, vielleicht wieder in Zusammenarbeit mit BMW. Es dürfte ein spannendes Thema bleiben.

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Saisonende im Süden: Classic Expo Salzburg und Auto d´Epoca Padua http://www.oldtimerapp.com/?p=1553 http://www.oldtimerapp.com/?p=1553#respond Thu, 27 Oct 2016 23:51:15 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1553 Mit dem traditionellen Ende der Klassiker-Saison gibt es noch zwei späte Messen im Oktober, die traditionell eine Woche auseinander liegen. Die Classic Expo in Salzburg und die Auto d´Epoca im oberitalienischen Padua. Wir haben auf beiden Veranstaltungen vorbeigeschaut und einige, wie wir finden, bemerkenswerte Exponate herausgestellt.

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Bei der alljährlichen Auktion des Dorotheums knackte dieser 300 SL Roadster in Salzburg locker die Millionenmarke!

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Strahlend goldener Oktober in Salzburg. Und wieder ist die Messe größer als im Vorjahr.

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Typisch Österreich, und in Deutschland kaum zu sehen: Austro Daimler AD 20 von 1911

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Für diesen unglaublich schlechten Porsche 356 C ohne Motor und Boden wurden stolze 29.000 Euro aufgerufen. Vermutlich blieb er stehen… Falls nicht, unser Beileid.

 

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Die Österreicher haben auch immer viele Clubs dabei. Traditionell gibt es LKW und Traktoren in einer ganzen Halle.

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Das Messetor in Padua ist selbst schon ein Klassiker. Auch hier wieder strahlendes Wetter.

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Italien, hier gehören sie hin: Atemberaubende Lamborghini Miura aus den Sechzigern.

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Das Motorradangebot ist auf der italienischen Messe ziemlich groß. Im Angebot auch eine Ducati 900 Mike Hailwood Replica.

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Die deutsche Autobahnpolizei fuhr einst Porsche 356 Cabriolet, aber auch die italienischen Beamten konnten sich über diesen Dienstwagen wohl nicht beschweren: Ferrari 250 GT mit Blaulicht.

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Ganz was Rares: Fiat 600 Multipla als geschlossener Kastenwagen „Furgoncino“ von 1964.

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Kurioser „Stabil“ -Anhänger für eine Vespa von 1952. Der Bügel läuft auf dem Trittbrett durch einen Lagerbock und macht die Fuhre lenkbar, ohne mit dem Roller umkippen zu können. Das ganze nannte sich „Vespa Vacanze Romane“.

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Schon mal gehört? Chiribiri Monza Tipo Spinto Rennwagen von 1925.

Übrigens, das Saisonende gibt es ja neuerdings gar nicht mehr! Freuen wir uns auf die Retro Classics Bavaria in Nürnberg im Dezember! http://www.oldtimerapp.com/index.php?menu=6&g=Oldtimer-Top

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Motorworld Berlin – Die zweite Auflage http://www.oldtimerapp.com/?p=1511 http://www.oldtimerapp.com/?p=1511#respond Sun, 09 Oct 2016 22:30:48 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1511 Titelfoto: Anne C. Schwarz, Berlin

Ein großes Dilemma eröffnete sich uns am vergangenen Wochenende. Und nicht nur uns, auch vielen, vielen anderen ist es so ergangen. Es mag ja sein, dass Terminschwierigkeiten zur Doppelung zwingen, aber doch ist es für uns problematisch, ein großes Oldtimer-Event zeitgleich auf das Veterama-Wochenende zu legen.

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Intensive Gespräche am Doppelstand von GTÜ und Deutscher Museumsstraße.

Vielleicht werden wir nun als hoffnungslose Nostalgiker abgetan, aber die Veterama gibt es seit Zeiten, in denen es noch keine offizielle Oldtimer-Szene in Deutschland gab! Selbst das Oldtimer-Markt Magazin begann seine große Karriere eben dort: 1980, da war die Veterama bereits wenigstens im harten Kern der Szene  seit Jahren etabliert, wurde die erste Auflage als hauchdünnes Heftchen mit grünem Balken auf dem Titelblatt hinter die Wischerblätter auf dem Parkplatz in Mannheim gesteckt.

Daher finden wir: Respektiert die Urmutter aller Oldtimer-Märkte in Deutschland! Wer weiß, wie lange es diesen mit letzten Freiraum für uns alle noch gibt. Dennoch: Ein Markt in der Hauptstadt sollte auch sein, das liegt in der Natur der Dinge. Und so waren wir auch dort vor Ort, wenngleich es für unsere doch noch kleine Firma eine logistische Herausforderung war. Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit etwa 20.000 Fach- und Flanierbesuchern, und wir haben natürlich auch einige unserer Partner auf der Messe in den Hallen 11 bis 20 inklusive Sommergarten auf dem historischen Messegelände besucht. Der nächste Termin für die dann 3. Motorworld steht bereits fest: 5. bis 8. Oktober 2017.

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Radio Oldtimer war mit einem Stand vertreten, um auch in der Hauptstadt für das Online-Spezialprogramm zu werben.

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Ernst Litfaß war ein echtes Berliner Gewächs. Er liegt auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, gegenüber dem alten Verwaltungsgebäude der Borsig-Werke beerdigt. Klar, dass seine Litfaßsäule auf die Berliner Messe gehört.

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Styling bis ins Detail. Liebevolle Ausstattung macht immer Spaß und erfreut die Besucher.

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Auf der Veterama vor Ort, ebenso wie in Berlin: Die Oldtimer-Spendenaktion der Lebenshilfe Gießen. Es gibt wieder tolle Oldtimer für den Guten Zweck zu gewinnen. www.oldtimerspendenaktion.de

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Chevrolet Lastwagen aus den späten Zwanzigern unterm Funkturm, Nähe AVUS.

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Was gibt´s denn so auf der Veterama? Kleine Blütenlese http://www.oldtimerapp.com/?p=1496 http://www.oldtimerapp.com/?p=1496#respond Fri, 07 Oct 2016 20:20:57 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1496 Bis Sonntag herrscht in Mannheim auf dem Maimarktgelände wieder der Ausnahmezustand… Veterama! Europas mit Abstand größter Oldtimer- und Teilemarkt. Wir hatten das Glück, im Vorfeld schon einmal eine Runde mit „Mr. Veterama“ persönlich, mit Winfried Seidel über das riesige Gelände zu drehen.

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Aufbau am Stand der GTÜ in der großen Halle. Dort könnt Ihr auch uns treffen. Schaut doch mal vorbei! Es gibt auch ein ganz besonderes Auto zu sehen: Hier mit Tobias Briem am Steuer, ein VW Rometsch Cabriolet aus der Feder von Bert Lawrence, gebaut von 1957 bis 1961 in sehr kleiner Stückzahl.

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Wo gibt es so etwas mal zu sehen, samt Erklärung? Die Vorderachse des VW Schwimmwagens Tp 166 samt Antrieb und Zentralschmierung. Es ist ein Herzstück des seltenen „Schwimmers“ und kostet, jaja…

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Rätselhaftes am Rande: Franzani 500, gebaut von Gottlieb Düll in Nürnberg, wohl Ende der der Zwanziger Jahre. Da lacht das Herz des Datenbank-Junkies!

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Brot und Butter á la carte auf dem Freigelände, wo es wieder viele private Angebote an Autos gibt: Opel Olympia P2 CarAvan.

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Schöner dicker Brocken aus der Tschechischen Republik: Jawa 500 OHC mit Königswelle von 1957. Von wegen Osten konnte nur Mopeds…

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Bauten nicht nur Motorsägen und Crossmotorräder: Husqvarna 180 von 1927 mit 550 Kubik.

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Ganz frühe Heinkel Kabine 150 B0 von 1956 im Originalzustand. Gegen Höchstgebot. Steht bei Bert Grimmer von der Vehikelsammlung Eppelheim.

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Adler Trumpf Sport aus den Dreißigern mit charakteristischen vorderen 180-Grad-Schutzblechen.

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Think big: Amerikanische Excelsior Super X, gebaut ab 1925. Ein etwas anderes Motorrad.

Wie gesagt, die Veterama läuft noch bis Sonntag. Wir sind übrigens auch parallel auf der „Motorword“ in Berlin unterm Funkturm. Die neue Messe geht in die zweite Runde. Ab morgen haben wir dazu auch einige Bilder für Euch.

 

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Intermot 2016 in Köln – So viel Retro war noch nie http://www.oldtimerapp.com/?p=1475 http://www.oldtimerapp.com/?p=1475#respond Wed, 05 Oct 2016 23:54:20 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1475 Noch bis Sonntag, 9. Oktober, werden wieder über Hunderttausend Motorrad-Fans die Intermot-Motorradmesse in Köln erleben. Wir haben am Mittwoch eine Runde gedreht und natürlich den Fokus auf die Klassiker und Oldtimer gelegt.

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Eine originale NSU Cavallino von 1958 als Deko gefällt uns natürlich besonders gut.

Aber was fällt einem so auf, wenn man das ganze Jahr auf allen großen Messen der Oldtimerei unterwegs ist? Retro ist Kult! Wir haben unglaublich viele Zweiräder gesehen, die sich ganz klar am Styling der 50er und 60er Jahre orientieren, aber selbst die 20er werde mit Flachbau und offenem Rahmen samt Stecktank zelebriert.

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Snake-Motors mit Stecktank wie Anno 1928…

Was uns auch auffiel: Gerade Kawasaki hatte mit dem 650er-Twin vor einigen Jahren den Retro-Boom mit ausgelöst – heuer ist am Stand der Giftgrünen nur noch Ultramodernes zu sehen. Wie das Titelbild mit netter junger Dame zeigt, ist eine aggressive Optik angesagt, die uns nicht einmal mehr als der Funktion folgend erscheint – Unser Ding ist das nicht unbedingt.

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Kreidler – Der große Name aus Kormwestheim im Ländle ist wieder da. Das Design ist gut kopiert, die Herkunft aber aus Fernost.

Ebenfalls als Abkehr von der Tradition sehen wir die Modellentwicklung bei Ducati. Bis auf einige irrwitzige Rennmaschinen erkennt man die Modellpalette nicht wieder. Freilich ist das unser subjektives Urlteil, aber klassische Ducati sind für uns eben die federleichten und glasklar gezeichneten V2 mit Desmodromik…

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So präsentiert sich heute Ducati. Den Messebesuchern gefällt es.

Inzwischen prägen auch viel E-Bikes das Angebot, was wir sehr spannend finden. Generell aber sehen wir den Trend auch zu den klassischen Entwürfen, die allerdings auch rotzfrech in Fernost kopiert werden. Andere Namen wurden aufgekauft. Und wie wir es bei Borgward erleben, sind nun auch Horex und Kreidler wieder da. Große Namen, mit denen man sich da schmückt. Bleibt abzuwarten, wohin die Reise geht.

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Zhongneng. Da muss man schon genau hinsehen, um keine Vespa zu erkennen. Wir wären sauer, säßen wir in Italien.

Die Intermot im Köln-Deutzer Messezentrum ist noch bis Sonntag geöffnet. Motorradfans kommen da eigentlich kaum dran vorbei.

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Stolze Bad Homburger Rex-Werke, Schöpfer von Regina und Imperator… Die neue Horex nutzt lediglich den alten Namen und kommt als VR6 vorbei mit 1200ccm und über 160 PS. Preise ab 38.000 Euro werden aufgerufen.

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Indian Roadmaster mit 1800ccm-V2. Schwer wie ein Lastwagen steht der Luxustourer in der Tradition der alten Legende aus den USA

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Bei den Custom-Umbauten gibt es richtig heiße Eisen zu sehen. Hier die Harley des Teams Ermi. Finden wir gut!

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Harley-Umbau aus Minsk in Erinnerung an Yuri Gagarin, dem ersten Menschen im All.

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Die 500er Royal Enfield kommt noch immer so daher wie gewohnt. Ein echter Klassiker.

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Lastenesel von „Hercules“. Das gab es so schon mal von Fritz Fend bei Messerschmitt in den 50ern als „Mokuli“.

 

 

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Ein Weltrekord von 1951… http://www.oldtimerapp.com/?p=1470 http://www.oldtimerapp.com/?p=1470#respond Thu, 29 Sep 2016 10:51:05 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1470 Ein Silberfloh wie aus einer anderen Welt, so erscheint uns heute die Victoria-Weltrekordmaschine von 1951. Die Nürnberger Firma hatte bereits 1948 den Bau von Fahrradhilfsmotoren wieder aufgenommen.

Mit der Konstruktion des FM 38–Motors durch Albert Roder wollte man dabei auf der sicheren Seite sein, wurde doch gemunkelt, die Besatzungsmächte würden derlei Motoren auf maximal 40 ccm beschränken. Der FM-38 wurde ein großer Erfolg, waren doch mit 0,8 PS Geschwindigkeiten bis etwa 30 km/h drin! Dennoch sollte der neue Zweigangmotor ordentlich beworben werden und so entstand die Rennmaschine mit frisierten 2,15 PS, die lediglich knapp 22 Kilo wog und auf der der Fahrer sich bäuchlings lang machte… Am 12. April 1951 kreischte Georg Dotterweich bei bis zu 10.500 Umdrehungen damit über die Autobahn München-Ingolstadt. Hin schaffte er den fliegenden Kilometer mit 74, zurück mit 84 km/h. Der Mittelwert von 79 km/h war der Weltrekord in der 50ccm-Klasse!
Übrigens probierte Dotterweich verschiedene Positionen und Monturen. Zuletzt entschied er sich für einen Overall aus Igelit, einem frühen Kunststoff der IG-Farben. Allerdings wurde das Material bald wieder vom Markt genommen, weil die chemischen Ausdünstungen für Nervenlähmungen sorgten…

Das Victoria-Unikat steht heute im Deutschen Zweiradmuseum in Neckarsulm.

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Der Reiz der Reduktion http://www.oldtimerapp.com/?p=1460 http://www.oldtimerapp.com/?p=1460#respond Thu, 22 Sep 2016 16:29:24 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1460 Seien wir einmal ehrlich: Brauchen wir eigentlich das ganz große Mäusekino mit drei großen Displays im Armaturenbrett? Hatten wir doch kürzlich einmal das Vergnügen, eine neue S-Klasse von Mercedes zu fahren, die in Puncto Üppigkeit bei der Instrumentierung nun wahrlich keine Wünsche mehr offen lässt. Und klar, es ist schon ganz nett, wenn man in 3D gezeigt bekommt, an welcher Stelle im Rücken die Massage einsetzt. Es ist noch gar nicht so lange her, da waren elektrische Fensterheber ein echter Hingucker. Oder Lesebeleuchtung im Fond. Der Gipfel war auch der Gentleman-Hebel, mit dem der Fiat 130 Coupé – Fahrer seiner Angebeteten   vor der Nase die Beifahrertüre aufschwingen ließ…

Schön zu erkennen ist der Weg zur großen Auswahl in der Entwicklung bei Porsche, wobei wir mit unserem Bildersatz einmal von 1948 bis 1962 den Bogen schlagen möchten: Mit einem Licht– und einem Wischerschalter jedenfalls kann auch schon Freude aufkommen, wie das Titelbild beweist. Es ist das Volant des 356 Speedsters, das vor lauter schlichter Eleganz bis heute Ergriffenheit aufkommen lässt…

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Nummer 1, der Mittelmotor-Roadster aus Gmünd von 1948, präsentiert sich so im Porsche-Museum.

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Mit zwei Rundinstrumenten und Radio sehen wir das 356 Cabriolet mit Karosserie von Gläser aus Neumarkt in der Oberpfalz von 1952.

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Nur 15 Stück entstanden 1952/53 vom 356 America Roadster. Von hier war es nicht mehr weit bis zum Speedster.

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Hinter einem Steuer wie diesem starb James Dean. Der Rennsport-Porsche 550 Spyder mit Gitterrohrrahmen und Königswellen-Motor wurde von 1953 bis 1957 gebaut.

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Der Prototyp des 356 Speedster von 1954.

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Noch einmal Rennsport. Hier eines der Eigenbau-Coupés von Walter Glöckler aus Frankfurt, die Nr. 7 von 1954

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Da war es mit dem ganz schlichten Charme vorbei: Porsche 356 Carrera 2 von 1962.

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Ein echter Monolith aus Zittau http://www.oldtimerapp.com/?p=1446 http://www.oldtimerapp.com/?p=1446#respond Tue, 13 Sep 2016 20:56:40 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1446 Auf der Automechanika in Frankfurt a.M., der großen Messe rund um Pflege, Wartung und Instandsetzung von Kraftfahrzeugen, gibt es am Gemeinschaftsstand der Oldtimer-Spezialisten in Halle 11 ein einmaliges Auto zu sehen. Es ist der Glaubitz aus Zittau, einem Ort in der Nähe von Görlitz, direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik. Dazu haben wir auch ein Interview von uns für Radio Oldtimer:

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Die Heckpartie des Glaubitz erinnert im Dachbereich an den frühen Borgward Hansa Combi. Vielleicht liegt es daran, dass man ab 1931 offizieller Vertreter von Hansa-Lloyd und Goliath gewesen ist.

Das Auto ist in Frankfurt zu sehen, weil es die Firma Glaubitz noch immer gibt, seit mittlerweile 102 Jahren. Heute firmiert man höchst erfolgreich unter www.ecu.de und ist spezialisiert auf Reparatur und Erneuerung von elektronischen Steuerbauteilen. Das ist vor allem für Liebhabern von Youngtimern hochinteressant, denn defekte Elektronik ist schon jetzt ein Riesenproblem. So hieß es vor wenigen Jahren noch, dass Autos aus den frühen 90ern schlimmstenfalls bald nicht mehr fahrbereit seien: ecu.de hat darauf die richtigen Antworten entwickelt.

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Nette Details am Eigenbau: Der stilisierte Propellerflügel. Scheinwerfer von Wartburg 311, dazu eine Stoßstange, ebenfalls Eigenbau. Das Kürzel „RF“ im Kennzeichen stand für die Region Dresden.

Die Firma Glaubitz hat eine Achterbahnfahrt durch mittlerweile fünf politische Epochen hinter sich. Richard Glaubitz setzte schon zu Kaisers Zeiten, 1914, kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges, auf die Reparatur von Automobilen. Nach dem Krieg musste er jedoch eine kleinere Werkstatt mitten in der Zittauer Altstadt beziehen und reparierte erst einmal Fahrräder. Bald schon kamen Motorräder hinzu und ab  1926 wurde man Vertreter für Mars und Zündapp. Mit der Expansion gab es endlich auch Autos. In einer größeren Werkstatt wurde man ab 1931 Vertreter der Bremer Hansa-Lloyd- und Goliath-Werke aus dem Hause Borgward. Dann kamen finstere Zeiten und der nächste Weltkrieg. Als die Russen kamen, wollte Glaubitz eigentlich nach Westen, aber es war zu spät. 44 Jahre in Ostzone und DDR sollten folgen. Die DDR verstaatlichte damals Betriebe mit mehr als zehn Beschäftigten. Glaubitz reagierte und teilte die Firma in einen Landmaschinen- und Motorradbetrieb auf, um der Enteignung zu entgehen.  1949 war der Gründer gestorben und die Söhne machten sich ans Werk.

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Ein eigenes Emblem ziert den Grill: „GZ“, Glaubitz Zittau.

Herbert Glaubitz schraubte nun an Traktoren Marke „Fortschritt“ und baute Anhänger auf Druckluftbremse um. An ein eigenes Auto war dabei kaum zu denken. Zumindest nicht auf dem herkömmlichen Weg. Was tun? Er besorgte sich ein altes Wanderer-Fahrgestell der Auto-Union, einen Sechszylinder und die Hinterachse eines Vorkriegs-Opel P4. Dann baute er in traditioneller Marnier eine Holzkarosserie und beplankte diese mit Blech. Was es nicht irgendwo zu organisieren gab, das fertigte er kurzerhand selbst an, wie Scharniere, Zierteile und sonstiges. Dann kam die große Enttäuschung. Der Sechszylinder, für dessen Länge bereits die Karosserie ausgelegt war, hatte einen derart ruinösen Zylinderkopf, das Herbert Glaubitz ihn nicht verwenden konnte. So kam ein seitengesteuerter Wanderer-Motor aus den Dreißigern zum Einsatz, mit dem das Auto bis heute fahrbereit ist!

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Eigenbau auch im Innern. Die dreifache Sitzbank trägt bis heute den Schonbezug von „Opa Glaubitz“. Was für eine schöne Tradition, dass ecu.de bis heute den Wagen in Besitz hat.

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Team Skoda gewinnt die 14. Sachsen Classic 2016 http://www.oldtimerapp.com/?p=1423 http://www.oldtimerapp.com/?p=1423#respond Tue, 23 Aug 2016 08:52:55 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1423 Die Sachsen Classic, ausgerichtet von „Auto, Motor & Sport“ sowie der „Motor Klassik“ ist eine der besonders schönen Veranstaltungen im Jahreskalender der Freunde historischer Fahrzeuge in Deutschland. Vom 18. bis 20 August führte die bereits 14. Ausgabe auf drei malerischen Tagesetappen von Zwickau über ländliche Straßen des Spätsommers bis nach Chemnitz.

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Die legendäre Steile Wand in Meerane war eine sehr spezielle Sonderprüfung, die eigentlich nur mit großem Motor und Automatik-Getriebe exakt bewältigt werden kann. Ein Rallye-Skoda mit geradeverzahntem Wettbewerbs-Getriebe muss da schon mit allen Tricks gescheucht werden. Hier im Skoda 130 RS von 1976 AMS-Chefredakteur Jens Katemann mit Skoda-Kommunikationschef Peik von Bestenbostel. ALLE BILDER: SKODA

Mit dabei war Achim Gandras von der Oldtimer-App.com. Gemeinsam mit dem fünffachen Rallyemeister Peter Göbel, der mit seiner Firma „Plus Rallye“ selbst so hochkarätige Veranstaltungen wie die AvD-Histo-Monte oder auch die Sauerland Klassik organisiert, war er im Team Skoda Classic unterwegs und steuerte den Skoda Favorit Monte Carlo zum Gesamtsieg. Aber bis dahin waren es drei wunderbare Tage im sonnigen Sachsen.

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Geschenke am Straßenrand für die Kinder: Michael Kudela und Jozef Baláz im sehr seltenen Skoda 1100 MBX de Luxe von 1969.

Recht gemütlich begann die Rundfahrt für die rund 180 teilnehmenden Besatzungen am Donnerstag Mittag auf dem Zwickauer Platz der Völkerfreundschaft und es mussten schon bald bei strahlendem Sonnenschein die ersten Wertungsprüfungen absolviert werden.

03 Sachsen Jens Katemann Oeljeklaus

Tolle Veranstaltung, beste Laune: Jens Katemann (li.), Chefredakteur von Auto, Motor und Sport mit Skoda-Vorstand Michael Oeljeklaus am Skoda 130 RS von Rallyemeister Matthias Kahle mit dem vollen Tuning-Programm von Motorenpapst Jens Herkommer aus Schwarzenberg im Erzgebirge. Den Mann, der über 8000 Umdrehungen aus Stoßstangen-Motoren herauskitzelt, gibt es bald auch im Interview mit der Oldtimer-App.com bei Radio-Oldtimer.de

Richtig zur Sache ging es dann am Freitag bei der Tour über die Vogtlandarena bei Klingenthal ins tschechische Kraslice mit Mittagspause in Kopanina, wo sich alle Teilnehmer auf einem wunderbar restaurierten Hof mit erstklassiger Gastronomie einfanden. Zurück in Deutschland, führte die Tour über kurvige Nebenstraßen und schattige Alleen durch die sanfte sächsische Hügellandschaft, wo im hohen August allerorten die weitläufigen Kornfelder geerntet werden. Allerdings gemahnte ein Abstecher zum Deutsch-Deutschen Grenzmuseum in Mödlareuth an Zeiten, in denen es undenkbar gewesen wäre, zur reinen Freude durch diese traumhafte Landschaft zu rollen.

09 Sachsen Skoda 430 1926 Sudeck

Skoda 430 von 1929 in voller Fahrt. Nach dem Aufkauf von Laurin & Klement im Jahr 1925 übernahm der böhmische Stahlkonzern Skoda aus Pilsen mit seiner neuen Tochtersparte Skoda Auto die Automobilproduktion in Mladá Boleslav bei Prag. Der schöne Oldtimer gehört Peter und Ursula Sudeck. Peter Sudeck ist als ehemaliger Leiter der Qualitätssicherung bei Skoda nach der Wende einer der Urväter der heutigen Klassiksparte des Unternehmens.

Den Ausklang des Tages bildete die Zieleinfahrt im Kurpark des alten Heilquellenortes Bad Elster mit großem Andrang des Publikums.

Der Samstag schließlich führte über den Schwander Berg zum „Mittelpunkt der Erde“ in Pausa, von dort über Reichenbach und Schloss Blankenhain nach Meerode, um dort in einer kniffligen Wertungsprüfung die legendäre „Steile Wand“ zu erklimmen, jenes kopfsteingepflasterte Steilstück, auf dem schon vor Jahrzehnten die Radrennfahrer an ihre Grenzen gingen. Anschließend gab es drei möglichst gleichmäßige Turns auf dem Grand Prix-Rundkurs des Sachsenrings, der zum gleichfalls ausgetragenen Verkehrssicherheitstag eine Arena mit riesigem Publikum wurde. Nach der Zielankunft in Chemnitz folgte in der Stadthalle schließlich eine große Abendgala mit Siegerehrung zu Livemusik und großem Buffett.

10 Sachsen Müller Rittner

Ganz Gentleman im Hintergrund: Der Volkswagen-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller überlässt gern das Steuer Barbara Rittner, Kapitän des Fed-Cup-Teams des Deutschen Tennis Bundes. Der Carrera Speedster von 1988 war für das Kaiserwetter die perfekte Wahl.

Für besonderes Flair im Starterfeld sorgte neben verschiedenen Prominenten und Vorständen von VW, Skoda, Porsche und Audi vor allem Prof. Dr. Carl Hahn, der ehemalige Vorstandsvorsitzende von Volkswagen, der nach der Wende dafür gesorgt hatte, dass Sachsen erfolgreicher Standort der Automobilindustrie geblieben ist. Der in Ostdeutschland daher höchst populäre 90-Jährige ging mit einem VW Golf II GTI an den Start und musste sich mit seinen guten Ergebnissen im oberen Mittelfeld wahrlich nicht verstecken!

05 Sachsen Prof Hahn

Chapeau! Prof. Dr. Carl Horst Hahn, ehemaliger VW-Vorstandsvorsitzender, im Golf II GTI. Der 90-Jährige ist in Sachsen ein echter Star. Er veranlasste nach der Wende den Gang von VW in den Osten. Prof. Hahns Vater war bereits vor dem Krieg Chef bei DKW und verantwortlich für den Neuanfang der Auto-Union in Ingolstadt nach 1945. Das ist lebendige Geschichte!

Sieger im Gesamtklassement wurden der fünffache deutsche Rallyemeister Peter Göbel mit Copilot Achim Gandras von der Oldtimer-App, die im Skoda Favorit „Rallye Monte Carlo“ von 1991 die wenigsten Strafpunkte anhäufen konnten. Gemeinsam mit den Besatzungen der fünf weiteren Fahrzeuge des angetretenen Skoda Classic-Teams wurde der Erfolg für die Autos aus Mladá Boleslav mit viel Freude bis spät in die Nacht gefeiert.

Auf den Plätzen 2 und 3 im Gesamtklassement folgten Markus Hendel und Christoph Herbrig auf Chevrolet Corvette Stingray von 1963 vor Mario und Oliver Böhme im Ford Mustang von 1967.

07 Sachsen Üben

Gewinnen kannst Du nur mit Übung: Peter Göbel initiiert mit seiner Firma „Plus Rallye“ Boom-Veranstaltungen wie Histo-Monte, Bodensee-, oder auch Sauerland-Klassik. In Zwickau hatte er sein Equipment zum Üben aufgebaut. Das war ein Schlüssel zum Sieg!

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Auch im Team Skoda Classic: Schauspieler Hinnerk Schönemann mit Markus Liersch, Leiter Test und Technik bei Skoda Deutschland im Skoda 110 R Coupé von 1978.

14 Sachsen Kodym Oeljeklaus

Zielankunft in Chemnitz. Am Steuer der Skoda Felicia von 1961 Vorstand Michael Oeljeklaus, begleitet von Skoda Classic-Mann Vitezslav Kodym. Lieber Vita, noch einmal vielen Dank für alles!

08 Sachsen Thomas Frank P Göbel

Ankunft zum Ende der zweiten Etappe im Kurpark von Bad Elster. Peter Göbel im Gespräch mit Thomas Frank von der Audi Tradition im Wanderer W 25 Roadster von 1937

06 Sachsen Adler Trumpf Junior Sport 1936

Drei gleichmäßige Runden auf dem Sachsenring. Hier im Adler Trumpf Junior Sport von 1936. Gleichzeitig fand der Verkehrssicherheitstag statt und viele Besucher waren an der Strecke. Unser Fahrer Peter Göbel hat als vielfacher Rallye-Meister eine Menge Fans im Osten, und nach der Ansage des Moderators gab es begeisterten Applaus von den Rängen. Peters Kommentar: “ Hier kann ich jetzt aber nicht fahren wie mit dem Rollator. Die sind anderes von mir gewöhnt.“ Die drei verschwitzen Runden in qualmendem Querstand werden unvergesslich bleiben..

11 Sachsen Wertungsprüfung

Volle Konzentration in der Wertungsprüfung. Einer fährt, einer stoppt die Zeit in der Lichtschranke oder auf dem Schlauch. Hier geht es um Hundertstel Sekunden.

12 Horch 8 Typ 420 Vogtlandarena

Ein echter Sachse in Sachsen: Horch 8 Typ 420 von 1931, gebaut in Zwickau. Hier in der Vogtlandarena bei Klingenthal.

15 Sachsen Gandras u Göbel

Ungewohnt. „Sieht aus wie bei der Pfingstochsen-Prämierung“, das ließ eine gute Freundin bei diesem Bild vom Stapel… Aber doch gehört der goldene Siegerkranz von Anfang an zum Motorsport dazu. Echte Tradition also. Gemeinsam mit Voll-Profi Peter Göbel (re.) bei der Prämierung zum Gesamtsieg der 14. Sachsen Classic 2016 in der Stadthalle von Chemnitz. Vielen Dank für das aufregende Abenteuer!

01 sachsen

Das ist Sachsen Classic pur!

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