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Das Oldtimer-Youngtimer-Magazin der O-Y-App.com http://www.oldtimerapp.com Fri, 06 Jan 2017 02:04:53 +0000 de-DE hourly 1 6. Januar, Dreikönigstag, ein Fest für Alt-Ford-Freunde http://www.oldtimerapp.com/?p=1633 http://www.oldtimerapp.com/?p=1633#respond Fri, 06 Jan 2017 01:51:39 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1633

Hoffentlich sind Sie, seid Ihr alle gut ins neue Jahr gekommen. Heute ist Dreikönigstag, der 6. Januar, und da liegt es doch nahe, einmal an jenes Automobil-Emblem zu erinnern, das direkt damit zu tun hat.

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Das Wappen der Stadt Köln

1164 hatte der Kölner Erzbischof und Kanzler Kaiser Friedrich Barbarossas die Gebeine der Heiligen Dreikönige als Kriegsbeute von Mailand nach Köln gebracht, was die Bedeutung der mittelalterlichen Stadt am Rhein als Pilgerziel deutlich erhöhte. Die drei dreiblättrigen Kronen im roten Schildhaupt auf dem Stadtwappen deuten bis heute darauf hin. Darunter auf weißer Fläche die elf Flammen, die auf eine andere kölsche Heilige verweisen. Sie erinnern an die Prinzessin Ursula und ihre 11.000 Jungfrauen, die durch die Hunnen den Märtyrertod gestorben sein sollen… Freilich konnte man so jeden Knochen aus den unzähligen Römergräbern als Reliquie an fromme Pilger verkaufen, aber das gehört hier ja nicht unbedingt hin.

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Die erste Nachkriegsmittelklasse aus Köln, der Ford Taunus P2, trug erstmals das Kölner Wappen. Gebaut wurde er von 1957 bis 1960.

1925 hatte Henry Ford aus Dearborn/Michigan/USA die erste deutsche Niederlassung in Berlin gegründet. Doch bald schon baute er ein neues Werk in Köln-Niehl, in dem seit 1931 Autos gebaut werden.

Die ovale „Ford-Pflaume“ als Emblem wurde 1939 von den Nazis ausgetauscht gegen eine stilisierte Werkshalle vor den beiden Türmen des Doms. Dieses Emblem blieb bis Anfang der der 50er Jahre aktuell, dann folgten von 1952 bis 1956 zwei ineinander verschlungene liegende Ovale, in denen links ein „F“ für Ford und rechts ein „K“ für Köln eingesetzt war. Der „Weltkugel-Taunus“ von 1952 trug ganz dem Namen nach bis 1959 einen emaillierten Globus auf der Nase.

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Die letzte Version des ursprünglichen „Weltkugeltaunus“ Typ G13 war der „Streifentaunus“, gebaut von 1959 bis 1962. Das Wappen ist gut auf der Haube zu erkennen. Sein Nachfolger war bis 1966 der P4, wie ihn oben das Titelbild zeigt.

Mit dem größeren Taunus P2, dem „Barocktaunus“, wurde ab 1957 erstmals das Kölner Stadtwappen mit den drei Kronen als Emblem verwendet. Bis 1971 fand man es an den kleinen Typen G13 „Streifentaunus“, P4 und P6, sowie an der Mittelklasse P2 „Barocktaunus“, P3 „Badewanne“, P5 „Große Wanne“ und P7. Die originale blaue Ford-Pflaume tauchte erst ganz unauffällig wieder auf der Einstiegsleiste auf dem Türschweller oder auch unten am vorderen Kotflügel auf.

Auf das schöne Kölner Stadtwappen folgte eine kurzfristige Ernüchterung mit vier schlichten, einzelnen „FORD“-Buchstaben, bevor wieder ganz verschiedene Wappen die Autos schmückten.

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„Auch auf der „Großen Wanne“, dem Taunus P5, wurde das Emblem von 1964 bis 1967 verwendet.

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Unsere besondere Weihnachtsgeschichte http://www.oldtimerapp.com/?p=1620 http://www.oldtimerapp.com/?p=1620#comments Mon, 26 Dec 2016 00:10:40 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1620

Vor genau 70 Jahren, zu Weihnachten 1946, gab es nachts an der italienischen Grenze bei Triest eine wüste Schießerei. Beteiligt war der Alfa Romeo-Grand Prix-Prototyp, mit dem Mussolini einst die deutschen Silberpfeile hatte übertrumpfen wollen: eine irre Geschichte…

Gino Jankovits setzte in dieser Christnacht alles auf eine Karte. Gemeinsam mit seinem Bruder Oscar hatte er vor dem Krieg in Fiume an der Adria eine Werkstatt mit Werft betrieben. Dort hatten die beiden im Auftrag ihres Freundes, des genialen Alfa Romeo – Konstrukteurs Vittorio Jano, zwischen 1934 und 1937 einen revolutionären Mittelmotor-Rennwagen zusammengebaut. www.grandprixhistory.org/jano_bio.htm

Aber der Krieg war aus, Fiume hieß nun Rijeka und sollte ab 1947 zur neu gegründeten Volksrepublik Jugoslawien gehören. Staatsführer Tito wollte anschließend in sozialistischer Manier alle Privatbetriebe verstaatlichen.

Nix wie weg, dachte sich Gino Jankovits und startete den spektakulären Rennwagen auf Basis des Alfa 6C 2300, um über die noch provisorische Grenze nach Triest und somit nach Italien zu fliehen. In der Weihnachtsnacht gelang ihm dieser Überraschungscoup, aber er wurde von den Grenztruppen noch beschossen. Mit Einschusslöchern im Heck und Plattfuss kam Jankovits in Triest an. Er hatte es in den Westen geschafft!

Aber das Geld ging ihm aus und er musste das einmalige Auto verkaufen. 1951 ging der Alfa nach England, wo er 1967 wiederentdeckt wurde. Ende der 90er Jahre kam er zurück nach Italien und wurde dort restauriert.

Und was für ein Auto das ist! Vittorio Jano hatte eigentlich noch einen V12-Motor dafür entwickeln wollen. Ein Mittelmotor-Rennsportwagen mit Einzelradaufhängung unter einer strömungsgünstigen Ponton-Karosserie, dazu ein hydraulisches Zweikreis-Bremssystem. Das war meilenweit der Zeit voraus! Bereits 1934 hatte die Entwicklung begonnen. Das faschistische Italien wollte unbedingt mit den Nazis mithalten. 1935 siegte Tazio Nuvolari noch einmal mit einem Alfa auf dem Nürburgring. Hitler soll dem Sieger vor Wut sogar den Handschlag verweigert haben.

Aber dann kam endgültig die große Dominanz der Silberpfeile von Mercedes-Benz und Auto-Union, weil das Deutsche Reich Unsummen in die Entwicklung steckte. Wer sollte da noch mithalten können?

1937 kam der Grand Prix von Italien, einmalig ausgetragen in Livorno. Auf den ersten sechs Plätzen kamen Mercedes-Benz und Auto-Union ins Ziel. Nuvolari auf Alfa-Romeo folgte erst auf dem siebten Platz. Mussolini, der „Duce“, schäumte so sehr, dass er für die Entlassung von Vittorio Jano als Alfa-Chefkonstrukteur sorgte. Dabei hatte sich dessen Prototyp noch gar nicht bewähren können. Niemand weiß, wie es gekommen wäre, hätte das revolutionäre Mittelmotor-Auto mit V12-Maschine jemals die Rennstrecke gesehen… Zur Zeit ist der, und so heißt er offiziell, „Alfa Romeo Jankovits 6C 2300 Aerodinamica Spider“ im Technik Museum Sinsheim zu sehen.

Mehr: www.aerospider.com

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Frohes Fest und Guten Rutsch! http://www.oldtimerapp.com/?p=1616 http://www.oldtimerapp.com/?p=1616#respond Sun, 25 Dec 2016 00:25:36 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1616 Heute vor vier Jahren sind wir mit der www.Oldtimer-App.com online gegangen! In dieser Zeit haben wir viele, viele wunderbare Erfahrungen gemacht und eine Menge netter Menschen kennengelernt. Dazu sind immer mehr Partner gekommen, die Ihr Vertrauen in uns setzen. Das wissen wir sehr zu schätzen und wir wollen auch weiterhin alles dafür tun, dieses Vertrauen nicht zu enttäuschen. Vielen Dank Ihnen und Euch allen! Und so sehen wir dem nächsten Jahr gespannt entgegen. Feiert schön. Wir sehen uns.

Viele Grüße aus Südwestfalen, dem Land der Automobilzulieferer,
Dieter und Achim von der O-Y-App.com

 

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Historischer Motorsport und nostalgisches Reisen an der Côte d’Azur http://www.oldtimerapp.com/?p=1594 http://www.oldtimerapp.com/?p=1594#respond Thu, 15 Dec 2016 12:26:03 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1594 Genau passend zum scheußlichen Wetter da draußen, zu gepökelten Straßen und fest verschlossenen Garagen mit eingemotteten Klassikern, schickt uns unser Partner Udo Freialdenhofen von den Deutschen Oldtimer-Reisen einen Bericht aus diesem Oktober, von der Mistral-Histo-Tour 2016. Besonders spannend dabei ein Besuch auf der Rennstrecke Paul Ricard in Le Castellet. Aber lesen Sie selbst und erleben Sie diese Genussreise einmal mit…

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Das Wetter… Mon Dieu…

 Der Veranstalter: http://www.deutsche-oldtimer-reisen.de
Motorsport mit historischen Rennwagen ist faszinierend – für Fahrer und Zuschauer. Beim Reisen im Old- und Youngtimer entwickelt sich die Faszination historischer Mobilität auf völlig andere Art und Weise. Historisches Rennen und Reisen aus der Region Aachen trafen sich Anfang Oktober nahe der französischen Mittelmeerküste auf dem Circuit Paul Ricard in Le Castellet.

Der Impressario: https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Ricard

Die Rennstrecke:  https://de.wikipedia.org/wiki/Circuit_Paul_Ricard

Die Aachener Scuderia M66 schickte bei den „Dix Mille Tours du Castellet“ gleich sechs historische Boliden in die Rennen, Deutsche Oldtimer-Reisen richtete sich mit neun zeitgenössischen Sportwagen, darunter Pretiosen wie Citroen SM, Ferrari 328 oder Opel Commodore, und einer Sechszylinder-Honda im Fahrerlager ein. Die besonders in Frankreich beliebten „Dix Mille Tours du Castellet“ waren das Ziel der einwöchigen Mistral HistoTour des Oldtimerreise-Veranstalters.

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Walter Röhrl sagte zum Lancia Rally 037: „Das ist für mich die perfekte Maschine gewesen.“ 

Der Meister: http://www.roehrl-walter.de/neu/erfolge/autos/lancia/index.html

Nur knapp 20 Kilometer von der Strandpromenade des schon leicht mondänen Küstenstädtchens Bandol an der Côte d’Azur entfernt, ist die 1970 fertiggestellte Motorsport-Rennstrecke  nahe der südfranzösischen Ortschaft Le Castellet im Département Var immer noch eine der schönsten der Welt. Der Kurs galt anfangs wegen seiner damals noch nicht üblichen Auslaufzonen als sicherheitstechnische Pionierleistung und Vorreiter der später so genannten „Retortenstrecken“. Das FIA-„Institut für Motorsport-Sicherheit“ verlieh der Anlage 2006 wegen ihrer vorbildlichen Sicherheitskonzeption als erstem Preisträger den FIA Institute Centre of Excellence Award.

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Der Circuit Paul Ricard wurde unter Mithilfe der Rennfahrer Henri Pescarolo und Jean-Pierre Beltoise in nur zehn Monaten entworfen und gebaut. Beeindruckend ist auch heute noch ihr Profil, das vor allem durch seine ungewöhnlich lange Mistral-Gerade (rund 1,6 km) geprägt wird. Und an diese lange Gerade in Richtung Küste erinnert auch der Name der Oldtimerreise „Mistral HistoTour 2016“.

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Le Castellet – für viele die schönste Rennstrecke der Welt

Ähnliches hatten bis dahin nur die Rennstrecken von Le Mans (mit der Hunaudières-Geraden) und Reims zu bieten, die allerdings außerhalb der Rennveranstaltungen öffentliche Land- oder Nationalstraßen waren. Deshalb war und ist Paul Ricard eine beliebte Teststrecke für die Teilnehmer des 24-Stunden-Rennens von Le Mans. Die leichte Rechtskurve am Ende der Geraden kann als „Mutkurve“ voll gefahren werden und heißt Signes nach dem nahegelegenen zeitweiligen Wohnort des Streckenerbauers Paul Ricard. Bei der Eröffnung 1970 galt die Anlage als neuer Maßstab für Rennstreckenführung und -sicherheit, mit damals noch seltenen Curbs (teilweise vierfarbig lackiert in blau, weiß, rot und gelb) und großen Kies-Auslaufzonen.

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Anfang Oktober steuerte die illustre Reisegruppe der „Mistral HistoTour“ mit Teilnehmern aus ganz Deutschland das in Frankreich höchst populäre historische Rennwochenende „Dix Mille Tours“ in Le Castellet an. Und gleichzeitig schickte hier die Aachener Scuderia M66 ein halbes Dutzend historische Porsche-Rennwagen ihrer Kunden auf die rund 5,8 Kilometer lange Strecke. Ausrichter Peter Auto lockte mit seinen historischen Rennserien wieder mehr als 250 Teams aus ganz Europa nach Le Castellet, die in die fünf verschiedenen Kategorien absolut fair um Sieg und Platzierung rangen.

Scuderia M66 trifft Mistral HistoTour

Schon beim ersten Rundgang durchs Fahrerlager, in dem jede Rennkategorie in eigenen Bereichen und einer schier unglaublichen Anzahl von weißen Pagodenzelten fast fürstlich residierte, fielen der Oldtimerreisegruppe die beiden Sattelzüge mit Aachener Kennzeichen auf. Schnell war eruiert, in welcher Box die „Öcher“ ihr Zuhause aufgeschlagen hatten und die erste gemeinsame Kaffeerunde nach dem Rennen der historischen Gruppe C-Wagen war vereinbart.

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Teamchef Uwe Niermann blickt auf langjährige motorsportliche Erfahrung und vor allem gelebte Automobilsportleidenschaft zurück. Freundlich und geduldig führte er die Besucher durch die Box, beantworte viele Fragen und war schon ein wenig stolz, mit dem Porsche 962 seines belgischen Kunden Nicolas D’Ieteren jetzt auch ein Gruppe C-Renner aus Zuffenhausen in der Betreuung zu haben. Nicht umsonst vertrauen zahlreiche internationale Rennsportler seit etlichen Jahren auf den Rundum-Service, den ein zusammengeschweißtes und perfekt eingespieltes Team sicherstellt.

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Fahr Dich glücklich, so das Motto. Das hat bei der Mistral Histo Tour 2016 mal wieder trefflich funktioniert!

Was steckt eigentlich hinter dem Kürzel M66, wollten die interessierten Gäste natürlich auch von Teamchef Uwe Niermann wissen. Denn seine Firma mit 22 Mitarbeitern und Standorten in Aachen und am Nürburgring heißt eigentlich Automobilzentrum Aachen. „Unsere Heimat ist der alte Aachener Schlachthof in der Metzgerstraße 66. Was lag also näher als Renngemeinschaft, auf Italienisch Scuderia M66 – kurz, knapp und prägnant“, so Niermann. Das komplett restaurierte ehemalige Schlachthofgebäude in Aachen bietet eine unvergleichbare Atmosphäre, in der Niermann und sein Team ihren Motorsport präsentieren. „Historische Architektur und historische Rennwagen – das passt“, ist Uwe Niermann überzeugt. Das fängt schon im stilvoll eingerichteten Empfangsbereich an, wo die Wünsche und Anregungen von Kunden und Besuchern entgegengenommen werden. Ebenso gerne trifft man sich hier, um sich ein wenig über die eigenen Fahrzeuge, motorsportliche Ereignisse oder die anderen Dinge des Alltags zu unterhalten.

M66 = Metzgerstraße 66

 http://www.automobilzentrum-aachen.de/index.php/unternehmen.html

In Südfrankreich betreute die Scuderia M66 neben dem Gruppe C-Boliden weitere Porsche vom Schlage 911 RSL (1974), pilotiert von Peter Mülder und dem Schweizer Christian Traber, 935 K3 (1979) und 550 A (1955), gefahren wiederum vom Belgier Nicolas D’Ieteren, 934/5 (1976), mit Hans-Jörg Hübner am Steuer, sowie einem 935 K3 (1980), mit der Besetzung Urs Beck und Jürgen Barth. Apropos, Jürgen Barth. Den unvergessenen Le-Mans-Gewinner von 1977 trafen die Reiseteilnehmer der „Mistral HistoTour“ am Circuit Paul Ricard zu einem kleinen ‚Benzingespräch‘. Barth und Udo Freialdenhofen von Deutsche Oldtimer-Reisen kennen sich über viele Jahre und somit war das „Meet & Greet“ mit der Rennfahrer-Legende Ehrensache.

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Citroen SM mit Maserati V6. Der passt hier gut hin!

Eingerahmt wurde dieser Höhepunkt der „Mistral HistoTour“ durch jeweils rund 1.000 Kilometer feinster Landstraßen und Pässe in Deutschland, der Schweiz und Frankreich. Nach dem Start im Schloss Reinach bei Freiburg im Breisgau führte die Route durchs Baslerland, die Französische und Schweizer Jura bis zum ersten Etappenziel in Annecy. Über kleinste Departemente-Sträßchen näherte sich die sportliche Reisegruppe Grenoble, von dort ging es über Sisteron durch die Berge bis ans Meer in Bandol. Die Rückreise zeigte die schönsten Seiten der Route Napoleon und der Route Grand Alps, umrundete den Genfer See an seiner schönsten Seite von Evian nach Vevey, ehe schließlich in Schopfheim im Südschwarzwald mit dem Hotel „Krone“ das Ziel des diesjährigen „Mistral HistoTour“ von Deutsche Oldtimer-Reisen erreicht wurde.

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Die Messe in Nürnberg lockt in die große alte deutsche Zweiradstadt http://www.oldtimerapp.com/?p=1582 http://www.oldtimerapp.com/?p=1582#respond Tue, 06 Dec 2016 21:20:45 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1582 Mit der RETRO CLASSICS® BAVARIA endet die Oldtimer- Saison 2016. Zum ersten Mal präsentieren internationale Aussteller die ganze Welt automobiler Klassiker in Nürnberg.

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Erleben Sie vom 9. bis 12. Dezember in vier modernen Messehallen faszinierende Präsentationen der schönsten Automobilklassiker, eine umfangreiche Fahrzeugverkaufsbörse, zahlreiche Präsentationen von Clubs- und Vereinen, Shows, Experten und eine interessante Szene an Klassiker-begeisterten Personen.

Es erwarten Sie Hersteller und Händler, Restauration und Handwerk, die Internationale Sammlerszene, Ersatzteile und Accessoires, Fahrzeugverkaufsbörse, Motorsportpräsentationen, Oldtimer-Veranstaltungen und -Hotels, Zweiradpräsentationen und außergewöhnliche Sonderschauen.

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In Nürnberg wird es eine Horch – Sonderschau geben.

Die RETRO CLASSICS® BAVARIA widmet sich mit einer Sonderschau den bei Horch hergestellten Automobilen. Horch genoss hohes gesellschaftliches Prestige und hatte in den 1930er Jahren im Luxussegment einen Marktanteil von über fünfzig Prozent, womit man die Spitzenposition unter den Wettbewerbern in Deutschland besetzte. Man wollte das beste Automobil von allen bauen und dies in Rennen unter Beweis stellen. Mit Erfolg. So sind die Karossen wie auch in der Rennabteilung von Horch entwickelten und gefertigten Auto-Union-Rennwagen bis auf den heutigen Tag weltbekannte Spitzenprodukte der Automobil- und Renngeschichte.

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Interessant für alle Restaurierer, die perfekte Metalloberflächen im originalen Aussehen bevorzugen: Ambassador ist auf der Messe vertreten.

Unter dem Motto „Zeitgeschichte der Nürnberger Fahrzeug- und Zweiradindustrie“ werden die seltensten Exponate aus der Sammlung auf der Messe zu sehen sein. Das ‚Museum Industriekultur‘ befindet sich in einer ehemaligen Schraubenfabrik aus den 1920er Jahren. Hier dreht sich alles um die Geschichte der Industrialisierung in Nürnberg vom 19. Jahrhundert bis zum Strukturwandel in der Gegenwart. Über viele Jahrzehnte hinweg war Nürnberg neben Bielefeld eines der beiden Zentren der deutschen Zweiradindustrie.

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Das Museum für Technikgeschichte in Nürnberg präsentiert sich ebenfalls auf der 1. Retro Classics Bavaria.

Die Nürnberger Motorradindustrie wurde zu einem Begriff für Innovation, Qualität und motorsportlichen Erfolg. Zündapp, Hercules, Ardie, Victoria oder Maurer sind nur einige der rund fünfzig Marken und Manufakturen, die seit den 1920er Jahren in Nürnberg angesiedelt waren. Freuen Sie sich mit uns auf ein Stück Nürnberger Zeitgeschichte auf der RETRO CLASSICS® BAVARIA – ein Thema, das kaum besser zur Stadt und seiner Geschichte passt.

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Bristol – The Gentleman´s Express http://www.oldtimerapp.com/?p=1574 http://www.oldtimerapp.com/?p=1574#respond Fri, 11 Nov 2016 23:19:19 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1574 Eine besondere Form des typisch britischen Understatements boten die handgefertigten Automobile von Bristol aus Filton im englischen Südwesten: Ebenso teuer wie exklusiv, fallen sie, wenn man überhaupt mal ein Exemplar zu sehen bekommt, gar nicht auf, obwohl gerade diese Unauffällig doch irgendwie schon wieder auffällig ist.

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Früher Bristol 400 von 1949 mit Sonderkarosserie von Pinin Farina.

Die Geschichte von Bristol beginnt 1910 mit Sir George White, der bald sehr erfolgreich Flugzeuge bauen wird. Diese Entwicklung führt bis zu den zweimotorigen Jägern und Bombern „Bristol Blenheim“ und Bristol Beaufighter“, die bis 1945 in relativ großen Stückzahlen entstehen. Allerdings endet der Bedarf mit dem Zweiten Weltkrieg – Bristol benötigt ein neues Betätigungsfeld und versucht sich in der Konstruktion von Automobilen.  Und hier nun beginnt eine bis heute nicht ganz geklärte Geschichte, die eng mit BMW verwoben ist.

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Bristol entschied sich 1946, nachdem man eigene Prototypen hergestellt hatte, für die Übernahme des kleinen und feinen Sportwagenherstellers Frazer-Nash, benannt nach dessen Gründer Archie Goodman Frazer Nash, der die Firma 1924 gegründet hatte. Bereits 1926 übernahmen die Brüder H.J. Und W.H. Aldington das Unternehmen. Ab 1934 wurde man Generalimporteur für BMW in Großbritannien. H.J. Aldington hatte obendrein die Nutzungsrechte zu einigen BMW-Baumustern erworben und die Frazer-Nash-BMW wurden mit dem Motor nach Vorlage des legendären BMW 328 sehr erfolgreich im Rennsport. Dann kam der Krieg. H.J. Aldington kam im Frühsommer 1945 als Colonel der Britischen Armee ins soeben besetzte Deutschland und schaffte weitere BMW-Pläne als Reparationsleistung nach England. Außerdem kaufte er einen der originalen BMW-Stromlinien-Rennwagen für die Mille-Miglia von 1940, die kriegsbedingt freilich nicht mehr zum Einsatz gekommen waren.

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Bristol 401. Die Verwandtschaft zu BMW ist unverkennbar.

So erzählt es die eine Geschichte, und spricht von Diebstahl geistigen Eigentums und Patentverletzungen. Das BMW-Knowhow kam also über Frazer-Nash bei Bristol zum Tragen, und der erste Bristol, Typ 400, trug nicht nur die BMW-Niere als Kühlergrill, sondern hatte den 328-Sechszylinder unter der Haube.

Colonel Aldington hatte jedoch 1934 bereits Franz Josef Popp, den BMW-Generaldirektor, persönlich kennen gelernt. Auch hatte der englische Rennfahrer Richard „Dick“ Seaman, der erfolgreich auf Frazer-Nash unterwegs gewesen war, 1938 Erica, die Tochter Popps, geheiratet. Das könnten also beste Beziehungen zwischen Engländern und Deutschen in denkbar schwierigen Zeiten gewesen sein… Colonel Aldington nahm dann auch noch den genialen Konstrukteur Fritz Fiedler mit nach Bristol und schon nahm die Sache fahrt auf. Vielleicht war nämlich alles abgesprochen, um durch harte Zeiten ohne dumme Fragen zu kommen. Die Bristol hießen 400, 401, 402, 403 und so weiter. Vor dem Krieg führte BMW die 300er Reihe, z.B. 327, 328, 335. Nach dem Krieg ging es dann mit der 500er-Serie weiter, 501, 502, 503, 507. Wie ein freiwilliger Verzicht auf die 400 in Hinsicht auf Bristol in England! Und auch die Niere, ureigenstes BMW-Design-Monument, untersagte man zwar den ehemaligen Kollegen in Eisenach/DDR, die aus dem BMW einen EMW ohne Niere machen mussten; bei Bristol hingegen blieb die Niere bis 1955, zum Ende des Modells 403, im Programm.

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Bristol 411 der Serie 3 von 1971. Der V8 mit 6,3 Litern leistet 263 PS – The Gentleman´s Express eben…

Die sehr exklusiven Fahrzeuge bekamen in den 60ern schließlich V8-Motoren von Chrysler, blieben aber äußerlich „understated“, wie es die Manufaktur betonte. Immer weniger Bristol entstanden, bis 2011 die Insolvenz nicht mehr abzuwenden war. Die Frazer-Nash-Gruppe hat Bristol schließlich übernommen, womit sich ein alter Kreis wieder schließt. Die Zukunft soll exklusive Fahrzeuge mit E-Antrieb oder auch Hybridtechnik sehen, vielleicht wieder in Zusammenarbeit mit BMW. Es dürfte ein spannendes Thema bleiben.

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Saisonende im Süden: Classic Expo Salzburg und Auto d´Epoca Padua http://www.oldtimerapp.com/?p=1553 http://www.oldtimerapp.com/?p=1553#respond Thu, 27 Oct 2016 23:51:15 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1553 Mit dem traditionellen Ende der Klassiker-Saison gibt es noch zwei späte Messen im Oktober, die traditionell eine Woche auseinander liegen. Die Classic Expo in Salzburg und die Auto d´Epoca im oberitalienischen Padua. Wir haben auf beiden Veranstaltungen vorbeigeschaut und einige, wie wir finden, bemerkenswerte Exponate herausgestellt.

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Bei der alljährlichen Auktion des Dorotheums knackte dieser 300 SL Roadster in Salzburg locker die Millionenmarke!

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Strahlend goldener Oktober in Salzburg. Und wieder ist die Messe größer als im Vorjahr.

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Typisch Österreich, und in Deutschland kaum zu sehen: Austro Daimler AD 20 von 1911

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Für diesen unglaublich schlechten Porsche 356 C ohne Motor und Boden wurden stolze 29.000 Euro aufgerufen. Vermutlich blieb er stehen… Falls nicht, unser Beileid.

 

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Die Österreicher haben auch immer viele Clubs dabei. Traditionell gibt es LKW und Traktoren in einer ganzen Halle.

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Das Messetor in Padua ist selbst schon ein Klassiker. Auch hier wieder strahlendes Wetter.

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Italien, hier gehören sie hin: Atemberaubende Lamborghini Miura aus den Sechzigern.

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Das Motorradangebot ist auf der italienischen Messe ziemlich groß. Im Angebot auch eine Ducati 900 Mike Hailwood Replica.

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Die deutsche Autobahnpolizei fuhr einst Porsche 356 Cabriolet, aber auch die italienischen Beamten konnten sich über diesen Dienstwagen wohl nicht beschweren: Ferrari 250 GT mit Blaulicht.

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Ganz was Rares: Fiat 600 Multipla als geschlossener Kastenwagen „Furgoncino“ von 1964.

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Kurioser „Stabil“ -Anhänger für eine Vespa von 1952. Der Bügel läuft auf dem Trittbrett durch einen Lagerbock und macht die Fuhre lenkbar, ohne mit dem Roller umkippen zu können. Das ganze nannte sich „Vespa Vacanze Romane“.

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Schon mal gehört? Chiribiri Monza Tipo Spinto Rennwagen von 1925.

Übrigens, das Saisonende gibt es ja neuerdings gar nicht mehr! Freuen wir uns auf die Retro Classics Bavaria in Nürnberg im Dezember! http://www.oldtimerapp.com/index.php?menu=6&g=Oldtimer-Top

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Motorworld Berlin – Die zweite Auflage http://www.oldtimerapp.com/?p=1511 http://www.oldtimerapp.com/?p=1511#respond Sun, 09 Oct 2016 22:30:48 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1511 Titelfoto: Anne C. Schwarz, Berlin

Ein großes Dilemma eröffnete sich uns am vergangenen Wochenende. Und nicht nur uns, auch vielen, vielen anderen ist es so ergangen. Es mag ja sein, dass Terminschwierigkeiten zur Doppelung zwingen, aber doch ist es für uns problematisch, ein großes Oldtimer-Event zeitgleich auf das Veterama-Wochenende zu legen.

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Intensive Gespräche am Doppelstand von GTÜ und Deutscher Museumsstraße.

Vielleicht werden wir nun als hoffnungslose Nostalgiker abgetan, aber die Veterama gibt es seit Zeiten, in denen es noch keine offizielle Oldtimer-Szene in Deutschland gab! Selbst das Oldtimer-Markt Magazin begann seine große Karriere eben dort: 1980, da war die Veterama bereits wenigstens im harten Kern der Szene  seit Jahren etabliert, wurde die erste Auflage als hauchdünnes Heftchen mit grünem Balken auf dem Titelblatt hinter die Wischerblätter auf dem Parkplatz in Mannheim gesteckt.

Daher finden wir: Respektiert die Urmutter aller Oldtimer-Märkte in Deutschland! Wer weiß, wie lange es diesen mit letzten Freiraum für uns alle noch gibt. Dennoch: Ein Markt in der Hauptstadt sollte auch sein, das liegt in der Natur der Dinge. Und so waren wir auch dort vor Ort, wenngleich es für unsere doch noch kleine Firma eine logistische Herausforderung war. Die Veranstalter zeigten sich sehr zufrieden mit etwa 20.000 Fach- und Flanierbesuchern, und wir haben natürlich auch einige unserer Partner auf der Messe in den Hallen 11 bis 20 inklusive Sommergarten auf dem historischen Messegelände besucht. Der nächste Termin für die dann 3. Motorworld steht bereits fest: 5. bis 8. Oktober 2017.

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Radio Oldtimer war mit einem Stand vertreten, um auch in der Hauptstadt für das Online-Spezialprogramm zu werben.

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Ernst Litfaß war ein echtes Berliner Gewächs. Er liegt auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof, gegenüber dem alten Verwaltungsgebäude der Borsig-Werke beerdigt. Klar, dass seine Litfaßsäule auf die Berliner Messe gehört.

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Styling bis ins Detail. Liebevolle Ausstattung macht immer Spaß und erfreut die Besucher.

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Auf der Veterama vor Ort, ebenso wie in Berlin: Die Oldtimer-Spendenaktion der Lebenshilfe Gießen. Es gibt wieder tolle Oldtimer für den Guten Zweck zu gewinnen. www.oldtimerspendenaktion.de

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Chevrolet Lastwagen aus den späten Zwanzigern unterm Funkturm, Nähe AVUS.

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Was gibt´s denn so auf der Veterama? Kleine Blütenlese http://www.oldtimerapp.com/?p=1496 http://www.oldtimerapp.com/?p=1496#respond Fri, 07 Oct 2016 20:20:57 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1496 Bis Sonntag herrscht in Mannheim auf dem Maimarktgelände wieder der Ausnahmezustand… Veterama! Europas mit Abstand größter Oldtimer- und Teilemarkt. Wir hatten das Glück, im Vorfeld schon einmal eine Runde mit „Mr. Veterama“ persönlich, mit Winfried Seidel über das riesige Gelände zu drehen.

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Aufbau am Stand der GTÜ in der großen Halle. Dort könnt Ihr auch uns treffen. Schaut doch mal vorbei! Es gibt auch ein ganz besonderes Auto zu sehen: Hier mit Tobias Briem am Steuer, ein VW Rometsch Cabriolet aus der Feder von Bert Lawrence, gebaut von 1957 bis 1961 in sehr kleiner Stückzahl.

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Wo gibt es so etwas mal zu sehen, samt Erklärung? Die Vorderachse des VW Schwimmwagens Tp 166 samt Antrieb und Zentralschmierung. Es ist ein Herzstück des seltenen „Schwimmers“ und kostet, jaja…

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Rätselhaftes am Rande: Franzani 500, gebaut von Gottlieb Düll in Nürnberg, wohl Ende der der Zwanziger Jahre. Da lacht das Herz des Datenbank-Junkies!

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Brot und Butter á la carte auf dem Freigelände, wo es wieder viele private Angebote an Autos gibt: Opel Olympia P2 CarAvan.

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Schöner dicker Brocken aus der Tschechischen Republik: Jawa 500 OHC mit Königswelle von 1957. Von wegen Osten konnte nur Mopeds…

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Bauten nicht nur Motorsägen und Crossmotorräder: Husqvarna 180 von 1927 mit 550 Kubik.

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Ganz frühe Heinkel Kabine 150 B0 von 1956 im Originalzustand. Gegen Höchstgebot. Steht bei Bert Grimmer von der Vehikelsammlung Eppelheim.

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Adler Trumpf Sport aus den Dreißigern mit charakteristischen vorderen 180-Grad-Schutzblechen.

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Think big: Amerikanische Excelsior Super X, gebaut ab 1925. Ein etwas anderes Motorrad.

Wie gesagt, die Veterama läuft noch bis Sonntag. Wir sind übrigens auch parallel auf der „Motorword“ in Berlin unterm Funkturm. Die neue Messe geht in die zweite Runde. Ab morgen haben wir dazu auch einige Bilder für Euch.

 

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Intermot 2016 in Köln – So viel Retro war noch nie http://www.oldtimerapp.com/?p=1475 http://www.oldtimerapp.com/?p=1475#respond Wed, 05 Oct 2016 23:54:20 +0000 http://www.oldtimerapp.com/?p=1475 Noch bis Sonntag, 9. Oktober, werden wieder über Hunderttausend Motorrad-Fans die Intermot-Motorradmesse in Köln erleben. Wir haben am Mittwoch eine Runde gedreht und natürlich den Fokus auf die Klassiker und Oldtimer gelegt.

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Eine originale NSU Cavallino von 1958 als Deko gefällt uns natürlich besonders gut.

Aber was fällt einem so auf, wenn man das ganze Jahr auf allen großen Messen der Oldtimerei unterwegs ist? Retro ist Kult! Wir haben unglaublich viele Zweiräder gesehen, die sich ganz klar am Styling der 50er und 60er Jahre orientieren, aber selbst die 20er werde mit Flachbau und offenem Rahmen samt Stecktank zelebriert.

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Snake-Motors mit Stecktank wie Anno 1928…

Was uns auch auffiel: Gerade Kawasaki hatte mit dem 650er-Twin vor einigen Jahren den Retro-Boom mit ausgelöst – heuer ist am Stand der Giftgrünen nur noch Ultramodernes zu sehen. Wie das Titelbild mit netter junger Dame zeigt, ist eine aggressive Optik angesagt, die uns nicht einmal mehr als der Funktion folgend erscheint – Unser Ding ist das nicht unbedingt.

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Kreidler – Der große Name aus Kormwestheim im Ländle ist wieder da. Das Design ist gut kopiert, die Herkunft aber aus Fernost.

Ebenfalls als Abkehr von der Tradition sehen wir die Modellentwicklung bei Ducati. Bis auf einige irrwitzige Rennmaschinen erkennt man die Modellpalette nicht wieder. Freilich ist das unser subjektives Urlteil, aber klassische Ducati sind für uns eben die federleichten und glasklar gezeichneten V2 mit Desmodromik…

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So präsentiert sich heute Ducati. Den Messebesuchern gefällt es.

Inzwischen prägen auch viel E-Bikes das Angebot, was wir sehr spannend finden. Generell aber sehen wir den Trend auch zu den klassischen Entwürfen, die allerdings auch rotzfrech in Fernost kopiert werden. Andere Namen wurden aufgekauft. Und wie wir es bei Borgward erleben, sind nun auch Horex und Kreidler wieder da. Große Namen, mit denen man sich da schmückt. Bleibt abzuwarten, wohin die Reise geht.

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Zhongneng. Da muss man schon genau hinsehen, um keine Vespa zu erkennen. Wir wären sauer, säßen wir in Italien.

Die Intermot im Köln-Deutzer Messezentrum ist noch bis Sonntag geöffnet. Motorradfans kommen da eigentlich kaum dran vorbei.

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Stolze Bad Homburger Rex-Werke, Schöpfer von Regina und Imperator… Die neue Horex nutzt lediglich den alten Namen und kommt als VR6 vorbei mit 1200ccm und über 160 PS. Preise ab 38.000 Euro werden aufgerufen.

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Indian Roadmaster mit 1800ccm-V2. Schwer wie ein Lastwagen steht der Luxustourer in der Tradition der alten Legende aus den USA

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Bei den Custom-Umbauten gibt es richtig heiße Eisen zu sehen. Hier die Harley des Teams Ermi. Finden wir gut!

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Harley-Umbau aus Minsk in Erinnerung an Yuri Gagarin, dem ersten Menschen im All.

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Die 500er Royal Enfield kommt noch immer so daher wie gewohnt. Ein echter Klassiker.

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Lastenesel von „Hercules“. Das gab es so schon mal von Fritz Fend bei Messerschmitt in den 50ern als „Mokuli“.

 

 

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