Im Jahr 2000 kaufte sich Dr. Götz Knoop ein altes London-Taxi

Der schwere Austin FX 4 war ein Hingucker, angesichts der vielen teuren Reparaturen, die folgten, aber kein Schnäppchen. Doch die englische Auto-Ikone lenkte den jungen Juristen auf ein Fachgebiet, das damals noch kaum jemand besetzte. Götz Knoop wurde Fachanwalt für Verkehrsrecht und spezialisierte sich auf das Thema Oldtimer-Recht. Heute ist der 51-Jährige einer der ganz wenigen Experten auf diesem Feld. Viel Arbeit bescheren ihm vor allem günstige Kurzbewertungen, die zum Gegenstand von Oldtimer-Käufen gemacht werden. „Kurzbewertungen sind oft das Papier nicht wert“, sagt Götz Knoop (www.knoop.de). Denn der wahre Zustand des Fahrzeugs sei in vielen Fällen schlechter als bescheinigt. Der Rat des Experten: Wer von Oldtimern keine Ahnung hat, aber gern einen haben möchte, sollte sich beim Kauf einen Experten mitbringen, der einen nüchternen Blick auf das Material wirft. Wahlweise sollte der Käufer ein langes Gutachten in Auftrag geben, das zwar 500 bis 600 Euro kostet, aber viel ausführlicher ist als ein kurzes. „Das ist im Zweifel sehr sinnvoll investiertes Geld“, so Götz Knoop. Obwohl auch er besser in ein solches Gutachten investiert hätte: Den Kauf seines alten Taxis bereut der Anwalt aus Lippstadt nicht. Das gilt auch für die sieben weiteren Oldtimer, drei Motorräder und drei Trecker, die er mittlerweile besitzt. weiterlesen »

Das Design des nur 12.920 Mal gebauten Citroën SM war wegweisend.

Es hätte alles so schön werden können. Ein spektakuläres Design,
eine kraftvolle Motorisierung und ein vorbildlicher Komfort
– der Citroën SM besaß alle Zutaten für ein großes Auto.
Doch die Zusammenarbeit von Citroën und Maserati wurde ein
Flop. Zu teuer, zu kompliziert und in der Ölkrise auch zu durstig – die
Produktion des SM wurde nach wenigen Jahren eingestellt. Frank
Jesse gehört zu der eingeschworenen Fangemeinde, die das Andenken an den speziellen Franzosen aufrecht erhalten.

Auch das Heck glänzt durch Extravaganz.

Deshalb habe ich ihn:

Damals fuhr der Citroën-Händler in meinem Heimatort einen SM. Dieses Auto hat mich einfach total fasziniert, vor allem die Glasfront mit ihren Scheinwerfern, wobei sich die inneren in Kurven mitdrehen. Der SM war damals das schnellste frontangetriebene Serienauto der Welt, der Sechs-Zylinder-Maserati-Motor bringt es auf 220 Stundenkilometer. Faszinierend ist auch das raketenähnliche Design: Die Concorde und der Citroën SM wurden in den 1970er Jahren in Frankreich in einem Atemzug genannt.

Wegen seines Designs und seiner starken Motorisierung wurde der Citroën SM von Frank Jesse auch mit der Concorde verglichen. weiterlesen »

Die goldenen 1920er Jahre

2020 prangte morgens in bedeutenden Zahlen auf dem Bildschirm des Handys. Ein neues Jahrzehnt und in den Tagen vor Silvester vernahm man den Ruf der goldenen 1920er Jahre in Erwartung auf das, was das Erbe der Dekade vor 100 Jahren vielleicht versprechen mag. weiterlesen »

Wolfgang Siebertz und sein Mercedes-Benz 190 DC

Mercedes-Benz 190 DC
Baujahr: 1965
PS: 55
Hubraum: 1974 ccm
Zylinder: 4
Geschwindigkeit max: 125
Verbrauch: Ca. 10 Liter
Gebaute Exemplare: 628282
Neupreis: 10450 D-Mark

Mit Diesel-Motoren hatte Wolfang Siebertz zeit seines Lebens viel zu tun. Sein erstes eigenes Auto war ein Diesel-Mercedes der Baureihe W 110, auch als „kleine Heckflosse“ bekannt. Damit fuhr er von 1979 bis 1983 durch das Bergische Land, wo er aufwuchs, zu Fußballspielen oder mit „den Mädels“ ins Autokino. Später arbeitete der heute 63-Jährige bei der Deutz-AG und wurde Leiter der Motoren-Fertigung in Köln-Porz. Seinen Benz hatte er zu diesem Zeitpunkt längst vergessen. Der war nach vier Jahren intensiver Nutzung auf dem Schrott gelandet. „Wenn Sie nicht blöd sind, kriegen Sie das Ding nicht kaputt. Wie ich das damals geschafft habe, ist mir heute noch ein Rätsel“, sagt Siebertz. Die Jahre vergingen und er verschwendete keinen Gedanken mehr an das schöne, langsame Auto mit dem riesigen Kofferraum. Das änderte sich Anfang 2019, als Wolfgang Siebertz auf der Oldtimer-Messe Techno Classica eine kleine schwarze Heckflosse entdeckte, die der letzte Vorbesitzer nicht nur fein restauriert, sondern auch mit einem Taxi-Schild dekoriert hatte. weiterlesen »

Großes Treffen zum Motorroller-Jubiläum

Heinkel Tourist Typ 103 A2 (Baujahr 1960 bis 1965) wurde schon mal für das Altrollertreffen zur Probe bepackt.

Altroller-Szene trifft sich vom 29.5 – 1.6.2020 in Sigmaringen

Als vor 70 Jahren der Motorroller in Deutschland heimisch wurde, hätte kein Experte vorhergesagt, welche Welle in den folgenden Jahren in Deutschland losgetreten werden würde. weiterlesen »

Rekordstarterfeld bei der 3. Sauerland Klassik

Die Starterliste der 3. Sauerland Klassik, die heute veröffentlicht wurde, ist ein grandioses Abbild der Automobilgeschichte. Ein Dutzend Vorkriegsautos, extrem seltene Prototypen und viele weitere toll erhaltene Old- und Youngtimer bis Baujahr 1995 werden das Sauerland rund um den Start- und Zielort Attendorn von 2. bis 5. Oktober 2019 erkunden. weiterlesen »

Es sind Fahrzeuge und keine Standzeuge

Fahrzeuge sind keine Standzeuge
Immer wieder können wir auf einem der vielen Messen, in Museen und bei Ausstellungen blitzblank geputzte, hochglanzpolierte Fahrzeuge bewundern.
Aber es sind doch FAHRzeuge und nicht STANDzeuge!!
Und wie sehr freuen wir uns, wenn wir ein klassische Zweiräder und Automobile auf offener Straße sehen können. weiterlesen »

Liebe Oldtimer- und Youngtimerfreunde,

leider muss ich mich heute mit einer traurigen Nachricht an euch wenden:
Mein guter Freund und Geschäftspartner der Oldtimer-App.com Achim Gandras ist heute verstorben. Nachdem er durch eine Blutvergiftung ins Koma gefallen war, hat heute sein Herz aufgehört zu schlagen.
Haltet Achim so in Erinnerung, wie ihr ihn kanntet, als zuverlässigen Freund, als jederzeit hilfsbereiten Menschen, als Heinkelfahrer und Oldtimerliebhaber, als Kenner der Szene, als brillanten Journalisten, Buchautor und Moderator mit einem unfassbar großen und fundierten Fachwissen, an dem er auch andere teilhaben ließ. weiterlesen »

Der Opel Manta B CC GTE kommt auch am 7. Juli zum Schumann Classic Day in Dortmund

Entwickelt als Antwort auf den Ford Capri, war der Manta als Coupé-Variante des Ascona von Anfang an ein Erfolg. Freilich hielt die Motorisierung nur bei einigen Modellen, was das sportliche Äußere verhieß. Mancher Manta mit 55 oder 60 PS fuhr beim Ampelrennen jeder Familienlimousine hinterher. Am anderen Ende der Skala standen Fahrzeuge, die von Tunern mithilfe von Sechszylinder-Motoren zum Porsche-Schreck umgebaut wurden. weiterlesen »

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